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Opel Blitz

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Opel Blitz war die Bezeichnung für die leichte LKW-Baureihe der Adam Opel AG. Der Name der Modellreihe lieferte auch das Logo des Unternehmens Opel, das bis heute beibehalten wurde.

Das erste Blitz-Modell wurde 1930 gebaut. Kein Hersteller in Deutschland verkaufte vor dem Zweiten Weltkrieg mehr Lastwagen als Opel. Nachdem das amerikanische Management sich anfangs gegen die Einbeziehung Opels in die Wehrwirtschaft der Nationalsozialisten passiv verhalten hatte, drohten die Nazis General Motors mit Beschlagnahme als Feindvermögen. Der als Einheitslastwagen von Opel und Daimler-Benz auf Anordnung der Wehrmacht hergestellte 3-Tonner wurde bald zum Rückgrat der deutschen Truppen im Zweiten Weltkrieg. Es gab bereits Allrad-angetriebene Varianten dieses Modells. Nach dem Krieg war das Werk Brandenburg an der Havel, in dem Opel den Blitz gefertigt hatte, jedoch verloren. Parallel war der Blitz in Lizenz auch bei Daimler-Benz hergestellt worden, wo die Fertigung im Juni 1945 wieder aufgenommen wurde. Die dort produzierten Fahrzeuge wurden teilweise unter dem Namen Opel und teilweise unter dem Namen Mercedes-Benz verkauft. Die letzten Fahrzeuge stellte Opel aus bereits vorgefertigten Teilen selber her, nachdem die Produktion des Blitz bei Daimler-Benz 1949 geendet hatte. Ein Nachfolgemodell in dieser Größenklasse (3 t Nutzlast) gab es von Opel nicht.

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Ein kleineres Blitz-Modell (1,5 t Nutzlast) war seit 1938 in Rüsselsheim gebaut worden, die Produktion lief 1946 wieder an.
1952 erhielt der Opel Blitz ein wesentlich moderner gestaltetes Fahrerhaus. Das Fahrzeug war als Kasten- und Pritschenwagen erhältlich, der Antrieb erfolge ausschließlich durch Benzinmotoren mit sechs Zylindern.